Über mich

Seit 2008 arbeite ich freiberuflich als zertifizierte Mediatorin und Coach, seit 2009 selbstständig. Meine Ausbildung erfolgte durch Brückenschlag e.V., Lüneburg, nach den Richtlinien des Bundesverbands Mediation.

Bisher führte ich Mediationen in den Bereichen Arbeit, Partnerschaft, Familie und Jugend durch, zudem Einzelcoachings, Konflikttrainings und Supervisionen. Gegenwärtig biete ich für drei soziale Träger in Hamburg Coachings, Konflikttraining und Familien- bzw. Paarmediation an. Zudem fungiere ich als externe Vertrauensstelle (Gewaltintervention und Konfliktmanagement) eines weiteren Trägers.

Regelmäßige Fortbildung ist für mich selbstverständlich. In letzter Zeit waren dies Fortbildungen in den Bereichen Mediation in Wirtschaft und Arbeit, Kommunikation, Gewaltprävention, Traumapädagogik, Schuldnerberatung und Veränderungsmanagement. Seit März 2011 befinde ich mich in der WEiterbildung zum Neuroimaginations-Coach. Ich bin zudem Mitglied der Mediationszentrale Hamburg sowie einer Arbeitsgruppe für Gewaltfreie Kommunikation.

Wie ich zur Mediation kam?

Zwischen 1995 und 2009 war ich als Diplom-Sozialpädagogin vornehmlich in der stationären Jugendhilfe tätig. In dieser Zeit besuchte ich u.a. ein mitreißend geleitetes dreitägiges Einführungsseminar in die Mediation. Ich blieb misstrauisch. Schnelle und einfache Lösungen für komplexe, festgefahrene Konflikte – das entsprach einfach nicht meiner Lebenserfahrung.

Es ging mir aber nicht aus dem Kopf. Ich beobachtete Konflikte und fand vieles bestätigt: Warum streiten sich psychisch einigermaßen stabile Menschen? In der Regel nicht, weil sie sich auf Teufel komm raus weh tun wollen. Um über die Runden zu kommen, brauchen sie je nach Typ und Situation zum Beispiel Sicherheit für sich und ihre Familie, Anerkennung, mehr Autonomie, oder einfach nur Ruhe, um neue Kräfte zu tanken. Der Konfliktpartner hindert sie nach ihrer Wahrnehmung daran. Wann sind sie bereit, den Streit beizulegen? Wenn das, was ihnen wichtig ist, nicht mehr bedroht ist. Mehr als pragmatisch also, nach Lösungen zu suchen, die beiden Kontrahenten diesen Schritt ermöglicht. Ich besuchte ein Fortsetzungsseminar und war überzeugt.

Etwas so Sinnvollem wollte ich mehr Zeit widmen. Eine zweijährige berufsbegleitende Ausbildung zur Mediatorin bei Brückenschlag e.V. folgte, kompetent und motivierend geleitet von Astrid Wichmann und Franziska Geier. 2008 schloss ich mit einer Zertifikatsprüfung ab.